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Start-up: Streetspotr

Mit Streetspotr verdienen Smartphone-Nutzer nebenbei Geld. Und Händler können ihre Werbung überprüfen.

Sind die Lebkuchen gut platziert? Fällt das Plakat am Schillerplatz auf? Händler und Werbungtreibende können solche und andere Fragen künftig von Streetspotr beantworten lassen. Das Nürnberger Start-up bietet eine App, mit der 450.000 Nutzer in aller Welt nebenbei Cent-Beträge verdienen können. Dafür müssen sie aus Supermärkten berichten, Aktionen fotografieren oder ihre Meinung äußern. „Etwa die Hälfte der Werbung wird nicht optimal umgesetzt. Weil Waren nicht verfügbar sind, entgehen dem Handel Milliardenbeträge“, sagt Dorothea Utzt, Mitgründerin von Streetspotr. Streetspotr verfasst anhand des Informationsbedürfnisses der Unternehmen Aufträge an seine Nutzer, managt die Community per Push-Nachrichten und gibt die Ergebnisse online und in Echtzeit an seine Kunden weiter. Bei Bedarf lassen sich die Nutzer demografisch, regional oder nach Vorlieben aussteuern. Streetspotr agiert international, beschäftigt zwölf Mitarbeiter und arbeitet inzwischen rentabel. Mitbewerber sind Appjobber oder Cash4Feedback, die vergleichbare Services anbieten. „Das tut uns gut“, so Utzt, „der Markt ist groß genug.“ (vs)

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