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Start-up: Bitbond

Das Berliner Start-up Bitbond nutzt für die Kreditvermittlung Blockchain-Technologie – und hat sogar eine Banklizenz.

Kredite im Netz zwischen Einzelpersonen zu vermitteln ist kein ganz neues Geschäftsmodell mehr. Das Berliner Start-up Bitbond (www.bitbond.com ) setzt jedoch die Blockchain-Technologie ein; die Kredite basieren auf Bitcoins. Der Mindestbetrag ist 0,01 Bitcoin, aktuell knapp 6 Euro. Ein- und Auszahlungen werden vollautomatisch abgewickelt, um den Umtausch in eine traditionelle Währung muss sich der Kreditnehmer selbst kümmern.

Typische Bitbond-Kunden sind nach Angaben des Unternehmens meist Selbstständige oder kleine Amazon-Händler.

Sie geben an, wie viel Geld sie brauchen, wann sie es zurückzahlen wollen und wie viele Zinsen sie bieten. Sie zahlen als Gebühr ein Prozent der Kreditsumme – für Anleger ist der Service noch kostenlos.

Um Rating, Scoring und Mahnwesen kümmert sich Bitbond. Weigert sich ein Schuldner zu zahlen, kommt eine international tätige Inkasso-Agentur zum Einsatz. Im Moment ist Bitbond noch nichts für schwache Nerven: Das Zinsniveau liegt im zweistelligen Bereich – die Kreditausfallquote allerdings auch. (fk)

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