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Yahoo-Übernahme steht auf der Kippe

Der Übernahmekrimi um den Internet-Pionier Yahoo nimmt kein Ende. Nachdem bekannt geworden war, dass durch eine Cyberattacke im Jahr 2014 über 500 Millionen Nutzerkonten gehackt wurden, sorgten auch Meldungen über eine Kooperation mit dem US-Geheimdienst NSA für weitere Unruhe. Die Vorwürfe, dass Yahoo Mails von Nutzern an die NSA weitergegeben habe, sind zwar nicht neu, dämpfen aber erneut das Vertrauen in den strauchelnden Konzern.

Vor dem Hintergrund der schlechten Nachrichten hat der Telekommunikationskonzern Verizon zu erkennen gegeben, dass sein Übernahmeangebot vom Juli des Jahres in Höhe von 4,8 Milliarden US-Dollar neu verhandelt werden müsse. Dem Vernehmen nach fordert Verizon-Chef Lowell McAdam mindestens eine Milliarde US-Dollar Rabatt. Ob die Übernahme unter diesen Bedingungen wie geplant bis Mitte 2017 über die Bühne gehen wird, steht derzeit in den Sternen. (fk)

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