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Gründer-Spirit für Konzerne

Branchenspezifische Accelerator-Programme dienen Firmen und Start-ups als Kontaktbörse

In der Hightech-Werkstatt der Arena2036 entwickeln Start-ups ihre Innovationen

Seit September fahren die ersten 13 jungen Unternehmen auf der „Startup Autobahn“ in Stuttgart. Sie haben sich in einem Auswahlverfahren für die Teilnahme an dem Accelerator-Programm qualifiziert, das von der Daimler AG, der Universität Stuttgart, dem Forschungscampus Arena2036 und dem Accelerator Plug and Play Tech Center realisiert wird.

Mit Plug and Play und mit Startupbootcamp arbeitet auch der Versicherungskonzern Talanx seit diesem Herbst zusammen. Konzerne versprechen sich von solchen branchenspezifischen Programmen einen weltweiten Überblick über die Aktivitäten von Start-ups und einen schnellen Zugriff auf deren Innovationen. Die Programme dienen als Kontaktbörsen für etablierte Unternehmen und Gründer. Accelerators wie Plug and Play oder Startupbootcamp fungieren als Mittler, weil sie gut vernetzt sind: mit Gründern, mit Mentoren, mit Venture-Capital-Firmen und großen Unternehmen.

Das Beispiel macht Schule: Ende Oktober hat Cube in Berlin den „Cooperation Space“ für Start-ups und Konzerne eröffnet. Cube will ebenfalls die Zusammenarbeit zwischen B2B-Start-ups und Industrie größen in den Bereichen Life Sciences & Digital Health, Machinery & Manufacturing sowie Infrastruktur fördern. Wie solche branchenspezifischen Programme funktionieren, lesen Sie ab Seite 8.

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