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STUDIE

Mindestlohn belastet Start-ups

Der gesetzliche Mindestlohn belastet einer Studie zufolge die Entwicklung von Start-ups. Probleme seien vor allem bürokratische Hürden wie Berichtspflichten sowie eine geringere Flexibilität bei den Bezahlungsmodellen. Das führe etwa dazu, dass sich die Gründer zu lange mit Abrechnungen aufhalten müssten und sich weniger um die Weiterentwicklung kümmern können, heißt es im „Mannheimer Gründungspanel Herbst 2016“ des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und des Verbands der Vereine Creditreform.

Gut ein Viertel (28 Prozent) der Unternehmen habe in einer Befragung angegeben, direkt von der Mindestlohnregelung betroffen zu sein, heißt es in der Studie. Hauptbelastung sind demnach die zu zahlenden höheren Löhne. Das gaben 20 Prozent der jungen Unternehmen an. Zudem hätten die Unternehmen nun größere Schwierigkeiten, Praktikanten sowie studentische und andere Aushilfskräfte einzustellen. Bürokratische Hürden machen acht Prozent der befragten Unternehmen zu schaffen. (dpa)

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