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Digitalisierung bei VW

Zur Digitalisierungsoffensive von Volkswagen gehören unter anderem diese Projekte:

• Das neue Geschäft mit Mobilitätsdiensten, das demnächst offiziell vorgestellt wird, wird zur 13. Marke des Konzerns werden. Neben der Vermittlung von Fahrdiensten wird gemeinsam mit Gett an eigenen Shuttle-Angeboten und Sharing-Konzepten gearbeitet. Gett ist ein New Yorker Start-up, in das Volkswagen im Mai 2016 300 Millionen US-Dollar investiert hat. Das Unternehmen vermittelt Fahrdienstleistungen, sprich es transportiert Personen oder auch Güter, und ist weltweit in mehr als 60 Städten aktiv, allerdings bislang noch nicht in Deutschland. Bis 2025 soll diese 13. Konzernmarke zu den führenden Anbietern urbaner Mobilitätsdienstleistungen gehören und Marktführer in Europa werden.

• Handelspartner der Marke Volkswagen werden mit Tablets ausgestattet, auf denen die Applikation „HID Mobile“ läuft (HID steht für Handelsintegration Deutschland). Verkaufsmitarbeiter können damit Kundendaten abrufen, die Modellpalette präsentieren oder Neuwagen konfigurieren.

• Im Oktober hat der Volkswagen Konzern in Berlin ein Digital Lab eröffnet, in dem Software für Mobilitätsdienste und für das vernetzte Fahren entwickelt wird.

• Der Elektroantrieb und das autonome Fahren werden das Design von Fahrzeugen stark verändern. Deshalb verzahnen die drei „Volkswagen Group Future Center“ in Potsdam, Kalifornien und in China die Bereiche Digitalisierung und Design.

• In München arbeitet VW im Data Lab an künstlicher Intelligenz für das autonome Fahren und in der Fertigung. Im Data Lab soll auch das neue Feld „Robotic Enterprise“ vorangetrieben werden. Damit gemeint ist der Einsatz von selbstlernenden Algorithmen in Unternehmensfunktionen wie der Produktion, im Vertrieb oder in der Qualitätssicherung.

RIO: Mit der Software-Plattform „RIO“ bringt Volkswagen Truck & Bus 2017 ein Cloud-basiertes Betriebssystem für die Transportbranche an den Start.

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