INTERNET WORLD Business





WETTBEWERB

EU will Geoblocking eindämmen

Online-Shopper in der EU sollen gleichgestellt sein

Die Wettbewerbsminister im EU-Rat planen, das sogenannte Geoblocking für den grenzüberschreitenden Online-Handel zu beschränken. Dies berichtete die Tagesschau online. Mit der Einschränkung soll verhindert werden, dass User aufgrund ihres Herkunftslandes im E-Commerce benachteiligt werden.

Geoblocking sorgt dafür, dass Anbieter ausgewählte Inhalte für bestimmte Länder oder Regionen blockieren, sprich das Ausspielen dieser Inhalte verhindern können. Diese Benachteiligungen finden sich so gut wie in jeder Branche des Online-Handels. Will zum Beispiel ein Nutzer ein Hotelzimmer in Rom buchen, kann es sein, dass jemand, der aus Deutschland die Buchungsseite ansteuert, einen wesentlich teureren Preis für das gleiche Zimmer zum identischen Termin angeboten bekommt als jemand, der etwa aus Spanien die Webseite besucht.

Gegen diese ungleiche Behandlung von Usern sprechen sich die Wettbewerbsminister der EU-Mitgliedstaaten aus. Sie wollen den regionalen Unterschieden Einhalt gebieten. Online-Shopper sollen künftig auf eine internationale Webseite geleitet werden, auf der das gleiche Angebote nur noch zu einem einheitlichen Preis zur Verfügung steht. (lm)

comments powered by Disqus