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Start-up "Spottster"

Spottster tritt als digitale Einkaufsliste mit Preisalarm an: Händler binden damit Kunden.

Ein Kleid, eine Tasche, einen Akkuschrauber: Kunden entdecken oft Waren, die ihnen zu teuer sind. Meist verlassen sie dann den Shop für immer. „Wir bringen Kunden zurück“, verspricht Freya Oehle. Dazu hat sie mit Tobias Kempkensteffen Spottster entwickelt, eine digitale Wunschliste, in der Kunden Preise vorgeben und die Laut gibt, wenn das Stück billiger wird oder Händler einen Gutschein spendieren. Damit kehren Kunden zurück und kaufen dann doch. Online ist Spottster ein Browser-Plugin, in der mobilen Version öffnen Nutzer Shops in der App und markieren Wünsche. Seit dem Start 2014 hat Spottster rund 200.000 Verbraucher und 1.500 Händler überzeugt.

„Händler bezahlen für den Erfolg und Verkäufe“, erklärt Oehle. Schlagen Kunden zu, verlangt Spottster Provisionen. Das Start-up aus Hamburg tritt gegen Vergleichsseiten an, behauptet sich aber damit, dass es auch Produkte wie Mode verbilligt, deren Preise kaum zu vergleichen sind. Kunden müssen zudem keinen eigenen Dienst aufrufen. „Sie wollen im Shop vergleichen“, so Oehle. „Wir hoffen, dass wir 2017 die Gewinnschwelle erreichen.“ (vs)

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